Klassenfahrten und Jugendreisen im Allgäu sollen attraktiver werden

Mehrere Partner haben sich im Allgäu zum Projekt “Schülerland Allgäu“ zusammengeschlossen, um die Region zwischen Deutschland und Österreich für Jugendreisen und Klassenfahrten noch attraktiver zu machen. Die insgesamt 27 Betriebe und Organisationen, darunter mehrere Jugendherbergen im Allgäu oder auch die Jugendbildungsstätte des Deutschen Alpenvereins, verfolgen mit dem “Schülerland Allgäu“ das Ziel, ihre Region für den jugendlichen Tourismus in den Alpen nachhaltig interessanter zu machen. Das Projekt arbeitet mit einem Budget von 124.000 Euro, rund ein Fünftel davon steuert die EU durch Fördergelder bei.

Einerseits soll das qualitative Angebot in den Jugendherbergen im Allgäu verbessert werden, andererseits soll aber auch mehr Geld in die bundesweite Werbung für Jugendreisen und Klassenfahrten ins Allgäu investiert werden. Koordiniert werden die Aktivitäten im Rahmen des Projekts “Schülerland Allgäu“ von Ethelbert Babl vom Landwirtschaftsamt in Kempten, der von der EU als Leader-Manager eingesetzt wurde. Mit dem Leader-Programm fördert die EU bereits seit 1991 Projekte, die der Stärkung des ländlichen Raums dienen, so wie es beim “Schülerland Allgäu“ nun auch der Fall ist.
Die Partner wollen die vorhandenen Kräfte im Allgäu bündeln, damit die Jugendlichen von heute auch morgen noch ihren Urlaub im Allgäu verbringen und dann mit der ganzen Familie wiederkommen. Dazu soll einerseits die Komponente Erlebnis- und Umweltpädagogik im Allgäu ausgebaut, andererseits eine größere Wertschöpfung in den Jugendherbergen erzielt werden.

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